Was ist ein Computer

Welcher Computer passt zu mir?

 

 

 

Was für einen Computer (auch PC genannt) benötige ich?

 

Was kann ich mit einem Computer alles tun?

Ohne Sie geht heute nichts mehr. Gemeint sind die allseits bekannten Computer. Mit dem doch sehr dehnbaren Begriff „Computer“ meinen wir die sogenannten PC’s (Personal Computer). Die eckigen Kisten unter oder auf den Tischen dieser Welt. Umgangssprachlich wird ein PC auch gerne "Rechner" oder "Desktop PC" genannt.

 

Auf einem PC können Sie dank raffinierter Technik zahlreiche Dinge tun. Beispielsweise Briefe schreiben, Tabellen ausrechnen, Spiele spielen, im Internet surfen oder mit anderen Personen am anderen Ende der Welt in Sekundenschnelle in Kontakt treten. Einen Rechner kann man mit zahlreichen Zusatzgeräten erweitern, die es zum Beispiel ermöglichen, die geschriebenen Dokumente auszudrucken oder physische Blätter mittels Scanner zu digitalisieren. Ein Desktop Computer fungiert heutzutage vielerorts sogar als Datenbank für die persönliche Musiksammlung oder für zahlreiche Fotos und Videos. Eine wahre Zauberkiste, so ein Computer.

Seit geraumer Zeit geistert auch die tragbare Version eines PC’s durch die Läden und Haushalte. Von der Funktion her unterscheiden sich die portablen Computer, die man Notebook oder Laptop nennt kaum von ihren grossen Geschwistern. Einzig der Betrieb via Akku, also ohne ständige Verbindung zur Stromsteckdose, ist ein Alleinstellungsmerkmal eines Laptops. Äusserlich sind Notebooks viel kleiner und zusammenklappbar. Sie ähneln einem grossen aufgeschlagenen Buch, wenn man damit arbeitet. Schaltet man das Notebook aus, klappt man es kurzerhand zusammen und der benötigte Stauraum schrumpft auf ein Minimum. Dabei wird das Display auf die Tastatur geklappt.

Wie funktioniert ein PC?

Eine Frage, die ich mit einem 400-seitigen Buch beantworten müsste, um alle Aspekte gleichermassen zu behandeln. Beschränken wir uns hier auf die für Sie wichtigen und relevanten Punkte. Ein PC ist wie ein Legobausatz. Es gibt ein Gehäuse, das alle wichtigen Komponenten (Bauteile) umhüllt und vor Staub & Co. schützt. Darin finden Sie eine grosse Platte, mit zahlreichen Steckplätzen für weitere kleinere Teile, die man mittels Aufstecken ergänzen kann. Darum die Assoziation zu Lego. Diese grosse Hauptplatine nennt man "Motherboard" (Mutterschiff). Sie ist die wichtigste Komponente, denn auf ihr stecken alle weiteren Teile, die ein Computer braucht.

 

Ein aktueller PC verfügt über folgende 12 Bauteile/Komponenten:

  • Motherboard – die Schnittstelle zu allen anderen Bauteilen
  • Prozessor – der Motor wie bei einem Auto
  • Prozessorkühler – kühlt den Motor auf eine entsprechende Temperatur herunter
  • Arbeitsspeicher – zuständig für das aktuell ausgeführte oder geöffnete Programm/Fenster
  • Grafikkarte – zuständig für die Darstellung von Bild und Video
  • Netzteil – versorgt den PC mit ausreichend Strom
  • Festplatte – speichert alles ab. Ist die Bibliothek eines PC’s
  • Laufwerk – Liest CD, DVD oder teilweise Blu-ray ein oder spielt sie ab
  • Monitor – zeigt das Bild
  • Tastatur – mit der Tastatur können Sie Buchstaben und Zahlen eintippen
  • Maus – mit ihr können Sie Symbole anwählen und anklicken
  • Lautsprecher – geben Klänge und Töne wieder
Computer Innenleben

Kaum vorzustellen, wie diese ganzen Einzelteile miteinander harmonieren sollen, oder? Doch das ist ganz simpel. Gehen wir einmal ein Beispiel durch.

Das passiert im Computer wirklich:

Sie öffnen zum Beispiel Ihr Mailprogramm, in dem Sie mit der Maus an die Stelle auf dem Desktop fahren, wo das E-Mail Logo platziert ist und drücken zweimal die rechte Maustaste. Das Programm öffnet sich. Danach stöbern Sie in alten E-Mails. Folgende Prozesse werden dadurch aktiv:

1. Prozessor (der Rechenmeister)

Sobald die Maus bewegt wird, fängt der Prozessor an zu rechnen und berechnet Ihre Bewegung mit der Maus, bis zum Doppelklick beinahe zeitgleich mit der Bewegung, damit Sie es auf dem Monitor auch sehen können. Tausende von Berechnungen werden in Sekunden getätigt. Damit es keine unendlich lange Rechenwege gibt, besitzt der Prozessor einen winzigen Zwischenspeicher für Zwischenergebnisse. Der sogenannte Cache, ein Ultrakurzzeitgedächtnis.

Prozessor

2. Arbeitsspeicher (RAM)

Sobald Sie ein Fenster oder ein Programm öffnen, kommt der Arbeitsspeicher ins Spiel. Das Mailprogramm haust ursprünglich auf der grossen Festplatte, sobald Sie es installiert haben. Wird es genutzt, wandert es in den Arbeitsspeicher. Der Grund dafür? Der Prozessor muss schnellstmöglich drauf zugreifen können, damit der Computer nicht ins Stocken gerät. Schliessen Sie eine Anwendung wieder, verschwindet es auch aus dem Arbeitsspeicher. Es übernimmt die Funktion des Kurzzeitgedächtnisses, wenn man so will. Wird der Computer ausgeschalten, leert sich der Arbeitsspeicher komplett.

Arbeitsspeicher RAM

3. Festplatte (HDD)

In diesem Moment, wenn Sie nach abgespeicherten Daten wie alte Mails suchen, kommt die Festplatte ins Spiel. Das Hirn und Langzeitgedächtnis des Computers. Hier werden alle Dinge gespeichert, die nach einem PC Neustart nach wie vor benötigt werden. Wieso kann die Festplatte Dinge gespeichert halten, wenn zwischenzeitlich der Strom weg ist? Ganz einfach: Die Festplatte speichert mechanisch. Daten werden wortwörtlich „geschrieben“ auf einer CD. Alle anderen Speicher in einem Computer wie der Cache oder der RAM funktionieren elektronisch. Im Vergleich zum RAM ist die Festplatte natürlich viel langsamer, hat dafür massiv mehr Speicherplatz.

Festplatte HDD

4. Netzteil

Damit überhaupt nur etwas in der Kiste passiert, wird Strom gebraucht. Das Netzteil zieht Strom von der Dose und verteilt es zu den einzelnen Komponenten, damit jedes Teil genügend Strom bekommt.

Natürlich arbeiten die Komponenten nicht alle schön der Reihe nach. Denn damit Sie überhaupt etwas auf dem Monitor sehen können, muss die Grafikkarte ständig in Anspruch genommen werden und die Peripherie-Anschlüsse für Maus und Tastatur dürfen auch nicht schlafen, denn sonst können Sie keine Befehle eingeben.

Was ist für mein Bedürfnis wichtig?

Desktop Computer kann man im Prinzip in drei Kategorien unterteilen: Es gibt die Computer zum Arbeiten, Gaming Maschinen oder die Multimedia Computer, die durch eine hohe Funktionalität und Medienverträglichkeit brillieren. Trotzdem ist es sehr schwierig, Computer zu schubladisieren. Denn je nach Komponente und Hersteller gibt es unzählige, feine Verästelungen der Leistungsdaten. Trotzdem probieren wir Ihnen hier einen groben Überblick zu geben.

Sie möchten…

...viel mit dem Computer arbeiten:

Nutzen Sie den PC hauptsächlich für die tägliche Arbeit wie Schreiben, Rechnen, Surfen, Mailen und weitere Tätigkeiten, die in diese Kategorien fallen, brauchen Sie einen Computer mit folgenden Merkmalen:

  • Prozessor: Hier reicht ein Prozessor mit 2 Kernen – ein DualCore Prozessor aus. Sie können sich alternativ auch an der i-Familie von Intel (Prozessor Hersteller) orientieren. Achten Sie auf einen i3 Prozessor.
  • Arbeitsspeicher: Für die oben aufgeführten Tätigkeiten, liegen Sie mit rund 8 GB (Gigabyte) Arbeitsspeicher auf der richtigen Seite..
  • Festplattenspeicher: Festplattenspeicher werden immer wie günstiger. Daher sind heutzutage beinahe alle Computer mit ausreichend Speicher versorgt. Um die 500 - 1‘000 GB (Gigabyte) ist heute schon Standard.
  • Grafikkarte: Für Tätigkeiten im Bürobereich benötigen Sie nicht zwingend eine hochwertige Grafikkarte. Ein sogenannter Onboard Grafikchip (ein im Motherboard integrierter Grafikchip) mit 1 GB (Gigabyte) Speicher wird Ihnen ausreichen.
  • Sonstiges: Windows 7 oder 10 | SSD Festplatte | DVD Laufwerk | USB 3.0 Anschlüsse

...den Computer hauptsächlich als Multimediaboard nutzen:

Sie nutzen den Computer hauptsächlich für Musik-, Video-, Bild- und CAD-Bearbeitungen?

  • Prozessor: Ein leistungsstarker Prozessor muss her, mit mindestens 4 Kernen – ein QuadCore zum Beispiel. Orientieren Sie sich bei der i-Familie von Intel an sogenannten i7 Prozessoren.
  • Arbeitsspeicher: Sie brauchen eine ordentliche Menge an RAM. Mit 8 – 12 GB (Gigabyte) sind sie dafür ausreichend bedient.
  • Festplattenspeicher: 1‘000 GB (Gigabyte) an Hauptspeicher reichen auch hier.
  • Grafikkarte: Eine oberklasse Grafikkarte ist auch hier wichtig. Orientieren Sie sich an leistungsstarken Karten mit mindestens 2 GB Speicher.
  • Sonstiges: Windows 7 oder 10 | SSD Festplatte | 3D fähige Grafikkarte | Zahlreiche Multimedia-Anschlüsse | Blu-ray Laufwerk | Speicherkarten Slots

... gerne neue Spiele spielen:

Sind Sie ein grosser Spiele-Fan und möchten immer die neuesten digitalen Abenteuer an Ihrem Computer miterleben oder steuern? Dann achten Sie auf folgende Merkmale:

  • Prozessor: Ein leistungsstarker Prozessor muss her, mit mindestens 4-6 Kernen – ein QuadCore zum Beispiel. Orientieren Sie sich bei der i-Familie von Intel an sogenannten i7 Prozessoren.
  • Arbeitsspeicher: Spiele brauchen unmengen an Arbeitsspeicher. Mit 12 – 16 GB (Gigabyte) sind sie dafür ausreichend bedient.
  • Festplattenspeicher: 1‘000 GB (Gigabyte) an Hauptspeicher reichen auch hier.
  • Grafikkarte: Eine oberklasse Grafikkarte ist das A&O eines Gaming PC. Orientieren Sie sich an leistungsstarken Karten mit mindestens 4 GB Speicher.
  • Sonstiges: Windows 7 oder 10 | SSD Festplatte | 3D fähige Grafikkarte | Leise Kühlung/Lüfter

...einen PC für sporadischen Gebrauch:

Sie brauchen den PC äusserst selten und wenn, dann nur für rudimentäre Dinge wie Surfen oder Mailen?

  • Prozessor: Achten Sie auf einen stromsparenden DualCore Prozessor. Orientieren Sie sich an den Celeron Prozessoren von Intel.
  • Arbeitsspeicher: Die kleinste Menge reicht hier vollkommen – 4 GB (Gigabyte).
  • Festplattenspeicher: 500 GB (Gigabyte) an Hauptspeicher reichen auch hier.
  • Grafikkarte: Eine onboard Grafikkarte reicht vollkommen aus.
  • Sonstiges: Windows 7 oder 10

Sie wissen nun, welche Art von Computer Sie wollen, aber nicht welche Marke?

Sind Sie nun ausreichend bedient und gerüstet, damit Sie frohen Mutes in Ihrem Elektronikfachmarkt des Vertrauens einen geeigneten Computer finden? Dann freut mich das sehr. Falls Sie jedoch trotzdem Hilfe benötigen und vor lauter Fachbegriffen nur noch Chipsätze und Gigabytes um Ihren Kopf schwirren, ist es an der Zeit, dass wir uns kennenlernen. Rufen Sie mich kurz unter der Hotline Nummer 0900 360 800 an, oder schreiben Sie mir Ihr Problem/Ihr Wunsch per email, damit wir gemeinsam eine für Sie passende Lösung finden.

Als kleine Entscheidungshilfe steht Ihnen anbei die kostenlose Checkliste zum Download zur Verfügung.  Darin finden Sie alle wichtigen Punkte, die Sie beim Kauf eines Computers unterstützen.

Checkliste PC kaufen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 380.9 KB